Wir über uns
Seit 1932 ist die Familie Ritter in Schwiederstorf zu Hause. Es begann alles mit einem kleinen landwirtschaftlichen Betrieb und einer
Pension „Rittershöh“ die direkt im Forst Rosengarten liegt. Es gab einen eigenen kleinen Park und einen landwirtschaftlichen Betrieb der
auf Selbstversorgung ausgelegt war. Zugekauft wurde lediglich Zucker, Salz Mehl und Brot. Da der Krieg die Fortführung der Pension
unmöglich machte, wurde dieser eingestellt. Nach dem Krieg wurde mit einer Lohnbrüterei begonnen und es begann eine
Direktvermarktung mit Eiern bis nach Hamburg hinein. Diese Touren wurden mit einem Motorrad absolviert und so begann der erste
„Treppenhandel“. Die Brüterei wurde ausgebaut, Stelle wurden gebaut und der Betrieb wuchs. Mitte der 50er Jahre waren bereits mehr
als 1000 Legehennen auf dem Hof. Diese produziete mehr Eier als im „Treppenhandel“ und in großen Kantine von Versicherungen zu
verkaufen waren. Der Überschuß wurde dann an Eierhändler verkauft. Hühner produzieren Eier, Fleisch Federn und Mist. Auf Grund der
großen Mengen an Dünger entwickelten sich die Hofeigenen Erdbeerertäge hervorragend, sodass diese ebenfalls selbst vermarktet
wurden. Im Frühsommer 1958 wurde dann mit einem Verkaufsstand auf dem Wilhelmsburger Wochenmarkt Erdbeeren, Eier und
Hühnerfleisch verkauft. Das Geflügelsortiment wurde am Ende der Saison erweitert und erwies sich als einträchtiger als der
Treppenhandel. Der Wochenmarktbetrieb wurde somit ausgeweitet und die Produktion mit selbstgezogenen Kücken wurde
ausgeweitet. Selbst für die kleinen Eier, welche sich nicht für die Direktvermarktung eigneten, wurden verwertet. Die Ritterschen
Junghenneneier waren Bestandteil der Reinbeker Eierlikörproduktion. Der Betrieb passte sich immer den entsprechenden
Erfordernissen an. Als sich die Brüterei nicht mehr wirtschaftlich rentierte wurde das Marktgeschäft weiter ausgebaut und intensiviert. Es
werden heute mehrere Märkte pro Woche in Hamburg und Schleswig Holstein angefahren.